Sonntag, 18. September 2016

Bilderwechsel in Hildesheim

Die Lieselotte-Ausstellung im Stadtmuseum Hildesheim läuft noch bis Anfang des nächsten Jahres, aber um für etwas Abwechslung zu sorgen, werden wir bald ein paar Bilder austauschen und Motive aus etwas herbst- und winterlicheren Lieselotte-Büchern zeigen. Wer noch die Original-Illustrationen aus „Lieselotte lauert“ und „Lieselotte sucht“ sehen möchte, sollte also bald vorbeischauen.

Hier noch einmal ein paar Einblicke in die Ausstellung:





Donnerstag, 8. September 2016

Lieselotte und der verschwundene Apfelkuchen - Bald im Handel!

Diese Woche habe ich schon ein erstes Vorab-Exemplar von „Lieselotte und der verschwundene Apfelkuchen“ bekommen! Ganz offiziell erscheint das Buch dann am 22. September.

Wie der klare Titel schon sagt, verschwindet in der Geschichte ein Apfelkuchen :o) Den hatte die Bäuerin für das Sommerfest gebacken und nur ganz kurz zum Abkühlen auf die Fensterbank gestellt.

Findig wie sie ist, folgt die Bäuerin den Krümeln über den Hof.

Nach kurzer Zeit hört die Krümelspur dann aber auf.

Ganz in der Nähe von Lieselottes Stalltür! Und da Lieselotte gerade auf etwas Heu herumkaut, wird sie natürlich direkt verdächtigt. Ob Lieselotte ihre Unschuld beweisen kann und den eigentlichen Kuchen-Mopser findet?

Wie schon erwähnt ist das diesmal kein normales Bilderbuch, sondern ein richtiges Musicalbuch mit neun Liedern.

Deswegen steckt vorne im Buch eine CD mit allen Musikstücken und einer Hörbuchfassung des Textes.  Die CD sieht dann auch selber wie ein Apfelkuchen aus ...

... was bedeutet, dass der Leser selbst zum Kuchen-Mopser werden muss, um an die Musik zu kommen.

Die Lieder und Liedtexte haben die wunderbaren Bananafishbones komponiert, geschrieben und aufgenommen. Das war eine sehr schöne Zusammenarbeit. Wir haben uns schon frühzeitig zusammengesetzt und überlegt, an welcher Stelle und zu welcher Thematik man Lieder in die Geschichte integrieren könnte. Und dann haben sie sich munter ans Werk gemacht :o)

Das erste Lied – quasi den Lieselotte-Titelsong – kann man sich schon auf der Lieselotte-Webseite anhören. 

Die Texte zwischen den Liedern hat dann (wie schon bei den letzten Hörbüchern) wieder mit viel Schwung und Einfühlungsvermögen Bernd Kohlhepp eingelesen.

Schulen, Kindergärten und andere Interessierte, die das Musical selbst aufführen möchten, können die dafür nötigen Materialien bei „Musicals on Stage“ bekommen. Deren Team besitzt langjährige Erfahrung mit Kindermusicals und hat uns bei diesem Projekt sehr geholfen.

Ich hoffe, das fertige Ergebnis macht Euch dann genau so viel Freude wie mir.

Mittwoch, 31. August 2016

Bühne frei für Fingerpuppen

Kürzlich hat mir Anna aus Paris Fotos von einer besonders netten Bastelei geschickt: selbstgenähte Lieselotte-Fingerpuppen!
Vielen Dank dafür! Lieselotte freut sich sichtlich darüber, mal an einer Blume knabbern zu dürfen, und auch die Bäuerin und der Postbote sind ausgezeichnet getroffen :o)

Mittwoch, 17. August 2016

Lieselotte im Bach

Die kleine Kanutour vom letzten Post hat mir inzwischen schon geholfen: in dem neuen Projekt, das ich gerade beginne, steht Lieselotte nämlich mal wieder fröhlich hinterm Hof im Bach...

Und auch die Bäuerin genießt den Nachmittag am Wasser.


Wie üblich mache ich von jeder Doppelseite zunächst ein schnelles Scribble.

Wenn das schon ausreichend detailliert ist, nehme ich es direkt als Grundlage für die Vorzeichnung.

Meistens sind die ersten Scribbles aber noch zu grob dafür, ...

... und ich mache daher noch eine weiter ausgearbeitete Storyboard-Skizze, ...

... bevor es dann an die Vorzeichnung geht.
Aber auch an der muss ich noch weiter arbeiten. Zum Beispiel bin ich noch unentschlossen, was die Bäuerin mit ihrer linken Hand machen soll: die Seife halten oder sich am Wannenrand abstützen?
Was es mit den Kreisen auf den Zeichnungen auf sich hat, erzähle ich demnächst auch noch.

Donnerstag, 11. August 2016

Flusskühe

Nachdem ich in den letzten Jahren das Umland schon ziemlich gründlich mit dem Fahrrad erkundet habe, habe ich mir jetzt mal einen kleinen Perspektivwechsel gegönnt...

Und ich muss sagen, auch vom Wasser aus (in diesem Fall dem der Ems) ist die Landschaft recht malerisch.

Und selbst auf dem Fluss ist man hier vor Kühen nicht sicher :o)


Freitag, 22. Juli 2016

Farbproofs für den Apfelkuchen

Die Arbeiten an „Lieselotte und der verschwundene Apfelkuchen“ – einer neuen Bilderbuch-Geschichte mit Liedern von den Bananafishbones – sind fast abgeschlossen.
Diese Woche landeten nun auch die Farbproofs bei mir, auf denen ich vorm Druck noch einmal schauen kann, wie gut die Farben im Vergleich zu den Originalen getroffen sind.

Außerdem findet sich auf den Proofs natürlich auch schon der Text ...

... die Handschrift-Sachen und Logos ...

... und – für dieses Buch ganz wichtig – die Noten der Lieder.

Hier noch ein paar weitere Einblicke ins Buch:

Sonntag, 17. Juli 2016

Ausstellungseröffnung in Hildesheim

Jetzt kann ich auch ein paar Fotos von der Ausstellungseröffnung am letzten Sonntag im Hildesheimer Stadtmuseum zeigen. Das Museum befindet sich ganz malerisch am Marktplatz in den oberen Stockwerken des Knochenhaueramtshauses.

Zunächst fand in der Etage über der Ausstellung die offizielle Eröffnung statt. Da schönerweise auch einige Kinder gekommen waren, konnte ich auch kurz ein bisschen erzählen und eine Lieselotte-Geschichte vorlesen.

Dann ging es in die eigentliche Ausstellung. Im Hauptraum wird man dort zunächst einmal von Lieselotte und dem Postboten begrüßt.

Die linke Wand bietet dann einen Einstieg in Lieselottes Welt, mit einigen der vielen Fotos, die ich in den letzten Jahren gemacht habe.

Auch ein paar Gegenstände vom Bauernhof meines Onkels gibt es zu sehen. Die alte Milchzentrifuge steht in den Büchern ja häufig in Lieselottes Stall.

An der anderen Wand sind die Original-Aquarelle vom aktuellen Bilderbuch  „Ein Geburtstagsfest für Lieselotte“ ausgestellt.

Zwei weitere Bücher – „Lieselotte lauert“ und „Lieselotte sucht“ – sind dann im linken Raum ebenfalls im Original zu sehen.

Bei der Bäuerin auf der Lesewiese kann man sich dann gemütlich auch alle anderen Bücher anschauen.

Und in der Vitrine gibt es noch einige andere Dinge zu sehen, z.B. die ausländischen Ausgaben oder selbstgemalte Lieselotte-Bilder von Kindern.

Im rechten Raum geht es dann ganz praktisch und konkret ums Büchermachen.
Hier haben wir z.B. probiert, meinen Arbeitstisch nachzustellen, und man kann darauf die Entstehung einer Illustration von der ersten Skizze bis zur Reinzeichnung verfolgen.

An der gegenüberliegenden Wand wird der ganze Prozess der Buchherstellung dann auch noch bis zum Druck und zur Auslieferung beschrieben.

Auch einige der ersten Lieselotte-Skizzen aus dem Jahr 2004 gibt es zu sehen.

Und natürlich sollen die Besucher sich auch selber ausprobieren können.

Die Ergebnisse sehen doch schon ganz klasse aus!
Die Ausstellung ist noch bis in den Januar zu sehen. Informationen zu den Öffnungszeiten und dem Begleitprogramm gibt es hier.